Mittwoch, 8. April 2015

Klassische Kinderbücher

Es gibt zauberhafte klassische Kinderbücher, die Generationen von Kindern begeistert haben. Wir Erwachsenen denken an Pippi Langstrumpf und Michel,  an die Biene Maja und Nils Holgersson, an Emil und die Detektive und das fliegende Klassenzimmer. Ich denke aber auch an die Kasperle und Teddybücher von Josephine Siebe, die ich als Kind besonders geliebt habe. Sie waren lustig, und sie waren traurig, und sie waren so wundervoll altmodisch und liebevoll geschrieben und natürlich gewaltfrei. Besonders die beiden Teddybücher habe ich geliebt. Eines habe ich noch immer und halte es in Ehren, obwohl sich der Umschlag schon abgelöst hat und es schon sehr ramponiert ist, denn dieses Kinderbuch war 1947 mein erstes richtiges Buch überhaupt. Kein Bilderbuch, aber mit ein paar altmodischen Bildern drin. Ich bekam es alt geschenkt. Eine Vorkriegsausgabe mit verschnörkelter Schrift. Und ich hatte gerade lesen gelernt … 
Später las ich es meinen eigenen Kindern vor.
Viel geliebt und oft gelesen … 
Die modernen Kinderbücher haben sich natürlich an die neue Zeit angepasst. Heutzutage gibt es keine Minna mehr, dafür aber Computer und Spielekonsolen. Und darum drehen sich auch viele Kinderbücher der Gegenwart.  
Mein Kinderbuch „Drachenalarm“ ist nicht ganz so modern. Darin spielen die Kinder noch im Wald mit einem tollpatschigen Drachen, der zuerst gejagt und verfolgt wird und zum Schluss als Nachtwächter erfolgreich die kleine Stadt bewacht. Die Protagonistin Jule ist in diesem ersten Band acht Jahre und erlebt spannende Abenteuer und komische Situationen mit dem tierischen Freund. Das Buch erzählt von Freundschaft, aber auch von Ausgeschlossen- und Anderssein. Die Bilder von Susanne Hartmann machen das Kinderbuch erst richtig „rund.“ Es wird im Verlag „Der Märchenkönig“ verlegt.  
 

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