Samstag, 11. April 2015

Realistische Phantasie

Meine Vorliebe beim Schreiben gilt der realistischen Phantasie. Sehr viele meiner vielen Erzählungen und Kurzgeschichten sind in dieser Art geschrieben.

Eine Geschichte, der man die Bezeichnung  "realistische Phantasie" geben könnte, ist nicht nur phantastisch und nicht nur realistisch, sondern beides. Sie spielt nicht in einer gänzlich fremden Parallelwelt, sondern hier in unserer bekannten Umgebung mit ganz alltäglichen Handlungen, also „gleich nebenan.“ Die eigentliche Handlung könnte also tatsächlich wie beschrieben sein, sie könnte dir und mir passieren und wird es wohl auch manchmal. Aber dann schleicht sich wie durch die Hintertür in die Handlung ein phantastisches Element ein, eine Entwicklung, die es nach unseren Erfahrungen und unserem Wissen nicht geben kann. Aber so subtil, dass es fast glaubhaft erscheint. Phantasie und Realität vermischen sich und lenken das Geschehen in eine andere, überraschende  Richtung und stellen die Protagonisten vielleicht auch vor besondere Aufgaben oder Probleme.
 
Es macht mir Spaß, mit diesen Elementen beim Schreiben zu spielen. Meine Erzählungen gleiten nie so ganz ins Phantastische, aber sie haben phantastische Elemente.  Wenn auch manchmal nur eine Prise …  Sie bleiben also immer ganz nah an der Realität.
So ist auch das Kinderbuch auf diese Art geschrieben. Aber die Prise ist etwas stärker, wenn auch immer noch auf dem Boden des Möglichen, Normalen. Ein Kind, das ein Geheimnis mit sich herumträgt, eine Fähigkeit, die ihr nicht einmal ihre Mutter glaubt. Und dieses Kind trifft dann einen putzmunteren, aber zuerst noch traurigen kleinen Drachen. Ihre Fähigkeit kommt ihr nun gut zustatten, und sie erlebt die schönsten, lustigsten und aufregendsten Sommerferien überhaupt, bis die Bewohner der kleinen Stadt den Drachen, das Ungeheuer, sehen. Und nun wird es gefährlich für den Burschen.
Das Kinderbuch erzählt aber auch von Ausgeschlossensein und Einsamkeit, sowohl bei Jule, der kleinen Protagonistin, als auch bei dem hässlichen, ungewöhnlichen, aber so harmlosen Tier mit dem schlechten Benehmen, das manchmal ganz aus Versehen ein Flämmchen pustet … 



1 Kommentar:

  1. das klingt als Handlungsablauf ganz wunderbar......
    macht LUST auf lesen...!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Lieben Gruß angelface

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