Mittwoch, 15. April 2015

Werbung

Um nicht erst dann, wenn das Kinderbuch fertig vor mir liegt, herumtelefonieren und Anfragen schreiben zu müssen, habe ich schon jetzt etliche Zeitungen in der Umgebung angerufen und vorgefühlt, ob sie eventuell über das Buch berichten würden, wenn ich ihnen ein Exemplar schicken würde. Die Tageszeitung in meiner Heimatstadt macht es sicher, das hat sie schon immer getan. Eine andere Zeitung im Ort ebenfalls. Aber die meisten Redakteure der Zeitungen in den Nachbarkreisen lehnten ab – bis auf zwei Kreiszeitungen. Denen kann ich dann also ein Kinderbuch schicken. Prima!
Was mich auch freut: Ein Regionalsender wird ein Interview mit mir machen. Das hat er schon einmal vor einem Jahr für das Buch“ Irgendwann ein neuer Morgen“ mit mir gemacht, und so war ich auch diesmal guten Mutes.  Das sind so die kleinen Erfolge. Aber andere antworten gar nicht erst auf die höflichen Anfragen per Mail. Auch bei Anfragen für eine Lesung ist das Interesse gleich Null. Schade. Ich liebe es, Lesungen zu machen, wenn auch eine Lesung vor Kindern ganz etwas anderes ist als eine vor Erwachsenen.
Der Erfolg steht jedenfalls in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand, den man mit dem Herumtelefonieren und Emailschreiben betreibt. Aber immerhin … Etwas ist doch dabei heraus gekommen. Und dann hat sich das Durchhaltevermögen doch gelohnt! Man darf halt nicht aufgeben!

Aber natürlich kostet diese Art Werbung auch Geld, denn die Exemplare, die ich verschicke – ohne sicher sein zu können, dass dann ein netter Artikel oder eine Rezension auch wirklich in die Zeitung kommt – gehen ins Geld. 




 

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