Mittwoch, 20. Mai 2015

Und noch einmal die liebe Werbung!


Wenn man sich keine bezahlte Werbung leisten kann, sondern sich jeden einzelnen Zeitungsbericht, jede Lesung selbst mühselig erarbeiten muss, dann erscheint die Werbung für das eigene Buch manchmal   wie ein Kampf. Nicht umsonst sagt man von bestimmten Werbungen, sie seien aggressiv.
Was ich in diesem Fall unter „erarbeiten“ verstehe? Das heißt googeln und noch einmal  googeln, sich die Zeitungen, Zeitschriften und eventuellen Lesungsorte, bei denen man anfragen will, heraussuchen, dann die Telefonnummern oder Emailadressen der zuständigen Redakteure oder Angestellten finden, mit ihnen telefonieren und/oder Emails schreiben, Absagen freundlich zur Kenntnis nehmen, nicht resignieren, sondern weitermachen und sich nicht ärgern, wenn man auf höfliche Anfragen per Mail gar keine Antworten bekommt – nicht einmal ein kleines Kein-Interesse-Sätzchen, einfach nichts.
Dieses Ignoriertwerden ist für mich die unhöflichste Art der Absage. Und mir kommt vor, als wenn Emailanfragen grundsätzlich nicht mehr beantwortet werden. Natürlich, Zeitungen werden mit Emails bombardiert. Da gehen wohl einige einfach unter, werden nicht einmal gelesen, geschweige denn beantwortet. Deshalb frage ich immer lieber vorher telefonisch an, ob ich den Betreffenden überhaupt per Mail Infomaterial zukommen lassen soll oder ob sie schon im Vorfeld ablehnen.
Mit diesem Kampf habe ich die letzten Tage seit dem Erscheinen meines Kinderbuches „Drachenalarm“ verstärkt zugebracht. Ich habe sogar die Frechheit besessen, mich an ein paar sehr große Zeitungen zu wenden. Ich glaube nicht, dass ich eine Chance habe, dazu bin ich zu unbekannt, aber wissen kann man das erst nachher, wenn man es versucht hat!
Jetzt aber muss damit erst einmal Schluss sein. Es reicht!
Ein sehr netter und ausführlicher Bericht ist heute in einer der Zeitungen meines Heimatortes erschienen. Der zweite folgt in den nächsten Tagen.
Nun bereite ich mich auf das Radiointerview am 1. Juni vor, einige Fragen dazu habe ich bekommen. Und dann werde ich mich auch endlich wieder ans Überarbeiten des zweiten Kinderbuches machen und hoffen, dass sich das erste wenigstens "ein bisschen gut" verkauft. 


Kommentare:

  1. liebe Ute...hab herzlichen Dank für deine Fed back bei mir, ich hab mich sehr darüber gefreut, dir auch darunter geantwortet, sicher siehst du es irgendwann einmal.
    gerade komme ich von deiner google seite, die du ganz wunderbar ja fast perfekt gestaltet hast. Du hast völlig recht, sich auf neuess Medium einzulassen erfordert viel Arbeit, viel Kopf und viel Mühe.
    Ich sehe die googleseiten ja eher als Wiederholungsinhalte zu dem bestehenden Blog an, setze deshalbin meiner recht wenig ein, da ich keinen rechten Sinn darin sehe, nur den, dass die Blogs darüber laufen.
    Das Interview zum Drachenalarm hab ich mir gerne angesehen, fand es gut ind sehr interessant, auch perfekt und entzückend gemacht. Die Illustrationen im Buch sind ja wunderbar und köstlich gezeichnet.
    herzlichst dir noch eine schöne Vorweihnachtszit Angelface...

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  2. Auch dir, liebe Angel, ein Danke für dein Feed Back! Zur Zeit bin ich auch selten auf den Google Seiten, aber das wird sich auch mal wieder ändern, denn ich finde es dort recht angenehm. Aber längere Texte werden auch dort nicht so gern gelesen. Der heutige Leser will es nur knapp, alles andere kostet zu viel Zeit! Und das ist eigentlich schade.
    LG von Ute

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